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Herzlich Willkommen
Im folgenden können Sie sich über die Tätigkeiten des Arbeitskreis Kritische Regionalwissenschaft (AKR) informieren.
Die Ausgaben der frei zugänglichen Schriftenreihe "AKR-Analysen" stehen als pdf-Dateien zum Download bereit. Außerdem lassen sich Informationen über weitere Publikationen des Arbeitskreises abrufen. Darüber hinaus sind die Ergebnisse ausgewählter Tagungen des Arbeitskreises bereit gestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns.
Bernd Belina: Raum
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- Geschrieben von akr

Bernd Belina: Raum.
erschienen 2013 in der Reihe Einstiege (Bd. 20) des Verlages Westfälisches Dampfboot
172 Seiten -ISBN: 978-3-89691-682-2
Ein kompakter Einstieg in die kritisch-materialistische Variante des spatial turn
Der (soziale) Raum, so Henri Lefebvre 1974, ist ein (soziales) Produkt. Bernd Belina rekonstruiert in diesem EINSTIEGE-Band in drei Schritten, warum und in welcher Weise dies für ein kritisches Verständnis von Gesellschaft relevant ist. Er erarbeitet erstens aus der Kritik an physikalischen und idealistischen Konzeptionen einen Begriff von „Raum“ als räumlicher Praxis. Zweitens fragt er im Sinne des historisch-geographischen Materialismus, wie ihn David Harvey begründet hat, danach, worin die Relevanz des sozial produzierten Raums bezüglich zentraler Strukturierungen von Gesellschaft (Kapital, Staat, Geschlecht) besteht. Drittens prüft Belina im Anschluss an Debatten aus der Kritischen Geographie einzelne Raumformen wie Territorium/Grenze, place (Ort) und scale (räumliche Maßstabsebene) auf ihre spezifischen Leistungen hin, bevor er abschließend auf die ideologischen Leistungen der Visualisierung des sozialen Raums in Karten eingeht, die von der Kritischen Kartographie herausgearbeitet wurden.
Bericht über das AKR-Treffen März 2013: Infrastruktur
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- Geschrieben von Hans-Dieter von Frieling
Gegenstand des AKR-Treffens am 1.März 2013 war die aktuell neu entbrannte Diskussion um Infrastrukturplanung und die Rolle des Staates (bzw. der Kommunen) darin. Der Vortrag von Matthias Naumann hat aufgezeigt, in welchen Formen Rekommunalisierungen verlaufen und mit welchen Hoffnungen, Möglichkeiten und Problemen sie behaftet sind. Die politische Aktualität des Infrastruktur-Themas spiegelt sich aber nicht nur in den zahlreichen Aktivitäten "von unten", sondern auch darin, dass in der Regionalwissenschaft im weitesten Sinn diese Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven aufgegriffen wird. Im Vortrag und der Diskussion wurde auch deutlich, dass es in einigen zentralen Punkten offene Fragen gibt. Woran entscheidet sich, wann welche Infrastruktur staatlich geplant und betrieben wird? Welches sind aus staatlicher Sicht derzeit die zentralen Infrastrukturfelder? Welche Handlungsspielräume existieren auf kommunaler Ebene, wenn die Kommune Energie, Wasser u.a. n eigener Regie betreibt? Welche politisch emanzipatorischen Potenziale bieten derartige "Dezentralisierungen" in der Infrastruktur? Die Linke hat sich jüngst in einem Strategiepapier sehr positiv dazu geäußert. Der Arbeitskreis wird sich hiermit und mit der aktuellen Infrastrukturdebatte auf dem nächsten Treffen Ende Oktober weiter auseinandersetzen.
Hier jetzt die Folien des Vortrages von
Dr. Matthias Naumann (Erkner/Berlin)
Infrastruktur - von der Privatisierung zur Rekommunalisierung.
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Naumann-Infrastruktur-AKR 2013.pdf
Raumordnungsbericht 2011: Gleichwertige Ungleichheiten
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- Geschrieben von Hans-Dieter von Frieling
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Im Januar2012 hat die Bundesregierung einen neuen Raumordnungsbericht veröffentlicht. Der letzte Raumordnungsbericht liegt sechs Jahre zurück.
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung analysiert darin den Stand und die Trends in der räumlichen Entwicklung, stellt unter anderem einen neu entwickelten Indikator zur Messung der (Un-)Gleichheit der Lebensverhältnisse vor (s. Grafik aus dem Raumordnungsbericht 2011, S. 48), legt die Raumordnungspolitik in Deutschland und Europa dar und analysiert raumwirksame Mittel.

